Infiniti stellt den „Prototype 9" beim Concours D’Elegance vor
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Infiniti stellt den „Prototype 9" beim Concours D’Elegance vor

21. Aug. 2017

 
Pebble Beach, USA – Hier findet jährlich der weltweit berühmteste Schönheitswettbewerb für edle Automobile statt: Der Concours D’Elegance. Die Bewertungskriterien sind Originalität, Funktionsfähigkeit und Eleganz. Nissans Premiummarke Infiniti hat die Veranstaltung in diesem Jahr dafür genutzt, den „Prototype 9″ – eine Neuinterpretation eines Rennwagens der 40er Jahre – zu enthüllen. Der elegante, vollelektrische Roadster im Retro-Design vereint modernste Technologie mit traditioneller Handwerkskunst und ist die Verbindung von Ideenvielfalt, Kunstfertigkeit, Leidenschaft und des handwerklichen Könnens von Mutter- und Tochterkonzern.
 
Die Fragen, die den Ausschlag für die Entwicklung des Raodsters gaben, lauteten: Was wäre gewesen, hätte Infiniti in den 1940er Jahren einen Rennwagen geschaffen? Würde man sich diesen auf den damals berühmten Strecken vorstellen – beispielsweise auf dem Tamagawa Speedway in Japan – wie würde dieses Auto dann aussehen? Von der Idee gefesselt, begannen mehrere Abteilungen der Nissan Motor Corporation, Entwürfe für den Prototypen herzustellen. Passion, Unternehmergeist und nachfeierabendliche Anstrengungen führten schlussendlich zu der Fertigstellung des Fahrzeuges mit herausragendem Design.
Der Prototype ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit, ein Manifest der heutigen Zeit und ein Blick in die Zukunft. In Anlehnung an die Ära, in der sich der japanische Motorsport zu entwickeln begann, ist ein aeronautisches Fahrzeug mit eleganten Linien entstanden, welches durch traditionelle Fertigungstechniken sowie neueste Materialien und Technologien hergestellt wurde.
Infiniti hat damit eine Verbindung zur Prince Motor Company geschaffen, welche damals der erste Premium-Automobilhersteller Japans war und mit ihren Fahrzeugen im Motorsport mehrere Preise einholen konnte. Die Rennwägen der 1940er waren vor allem durch Eleganz, Kraft und einer zweckmäßigen Klarheit geprägt. Der „Prototype 9″ – mit seinem zudem am japanischen Design orientierten puristischen Gehäuse aus blankem Blech – erfüllt diese Punkte mit graziöser Leichtigkeit.
Das Äußere des Prototypen kennzeichnet glatte, aerodynamische Flächen, eine lange Motorhaube und kurze Überhänge sowie ein frei stehendes Cockpit. Diagonal freistehende Rennreifen erzeugen ebenfalls Retro-Charm. Bei der Gestaltung des Innenraums wurde sich an zwei Design-Konzepte japanischer Handwerkskunst gehalten: „Mitate“ (Organisation und Zusammenstellung bestmöglichster Materialien) und „Shitate“(ausgesuchte Materialien individuell bearbeiten und deren wichtigste Merkmale bestmöglich zur Wirkung bringen). Schwarzes Leder, rote Nähte und eingenähte japanische Flaggen erinnern erneut an ehemalige Rennwagen. Die Oberfläche der Amaturenanzeige besteht aus mit einem Zapfenschliff versehenen Aluminium – so, wie es auch bei Flugzeugen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehandhabt wurde.
Im Gegensatz zu der in der Vergangenheit verwurzelten Optik, befindet sich im Inneren des Fahrzeugs eine hochmoderne und zukunftsweisende Technologie: Ein Elektroantrieb der nächsten Generation, welcher bis dato in kein anderes Auto Infinitis eingebaut wurde.  Bei einer Leistung von 120 kW, einem Drehmoment von 320 N und einer Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h, konnte der „Prototype 9″ in harten Tests auf der Rennstrecke positiv herausstechen und erlangte eine maximale Fahrtzeit von ca. 20 Minuten. Zuletzt integrierten die Wegbereiter des Fahrzeuges charakteristische Design-Elemente der Marke: Den Doppelbogengrill, die an Haikiemen erinnernden Lufteinlässe hinter den Vorderrädern, die mit einer Linie durchzogene Motorhaube sowie die scharfen Konturen, die sich von der Front bis zum Heck ziehen. Infiniti hat durch die Entwicklung des „Prototype 9″ somit ein Bekenntnis zu einer nahezu romantischen Bewahrung des eigenen Erbes bewiesen.   Die Marke bei der mobilforum Gruppe Die Marke auf Facebook   Quelle: Infiniti Europe